Sinnerfassendes Lesen als Basis für Medienkompetenz

Die OECD hat die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 veröffentlicht. Österreichische Schülerinnen und Schüler liegen zwar erstmals in allen Testbereichen über dem OECD-Durchschnitt, die Leseleistungen nehmen jedoch stetig ab. Dabei ist gerade die Fähigkeit, Texte sinnerfassend zu lesen, im Zeitalter von Desinformation und künstlicher Intelligenz besonders wichtig.

Der Anteil der Jugendlichen, die Texte lediglich hastig überfliegen, hat sich seit 2018 fast verdoppelt – während gleichzeitig etwa jeder zweite junge Mensch mindestens einmal pro Woche einen KI-Chatbot nutzt. Ausgerechnet in einer Zeit, in der Jugendliche einen großen Teil ihrer Informationen über Social Media und KI beziehen, sinkt also ihre Fähigkeit, das Gelesene kritisch zu prüfen und einzuordnen.   

Sinnerfassendes Lesen und Medienkompetenz sind damit keine getrennten Fähigkeiten, sondern bauen aufeinander auf. Genau hier setzen auch die Angebote von MISCHA an: Das Lesen journalistischer Texte fördert nicht nur die Lesekompetenz, sondern auch das kritische Einordnen, Vergleichen und Hinterfragen von Informationen.