Aufgabe 1:Wer ist die Europäische Union?

1. Die Mitgliedsländer der EU sind u.a. dem Schutz der Minderheiten verpflichtet. Recherchiere, welche gesetzlich anerkannten Minderheiten es in Österreich gibt. Hinweis: Österreichischer Staatsvertrag, Artikel 7 (siehe RIS).

2. Charta der Grundrechte: Recherchiere zwei Grundrechte und beschreiben diese!


Weitere Aufgaben zum Thema:

Lies den Artikel von Margaretha Kopeinig / Christa Breineder „Die EU startete mutig“ (Download hier), Kurier vom 2. Juli und bearbeite die Aufträge:

Arbeitsaufgaben:

1. Nenne wichtige Verträge in der Geschichte der EU.
2. Fasse die Geschichte der EU zusammen.
3. Erkläre die Motive für die Gründung der Europäischen Gemeinschaft und nenne die Gründungsstaaten.
4. Welches Land trat zuletzt der EU bei?

Aufgabe 2:Was ist der Binnenmarkt?

1. Kreuze an! – Welche Länder sind Mitglieder des Euro-Raumes:

Österreich

Correct! Wrong!

Ungarn

Correct! Wrong!

Großbritannien

Correct! Wrong!

Tschechien

Correct! Wrong!

Kroatien

Correct! Wrong!

Slowenien

Correct! Wrong!

Polen

Correct! Wrong!

Deutschland

Correct! Wrong!

Italien

Correct! Wrong!

Euro-Raum
Alles korrekt!
Fast alles richtig!
Knapp dran!
Zwei Drittel der Antworten richtig.
Fünf von Neun richtig.
Das geht besser!

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2. Österreich ist Mitglied des Euro-Raumes. Beschreibe alltägliche Vorteile, die sich dadurch ergeben.

3. Wiederhole noch einmal die vier Freiheiten des Binnenmarktes. Folgend sind drei Beispiele angeführt, die sich auf diese Grundfreiheiten beziehen. Überlege pro Beispiel, welche die zutreffende ist:

Ferialpraktikum: Als österreichische Studentin/österreichischer Student bekommst du ein Ferialpraktikum bei einer Münchner Firma. Deshalb ziehst du für August und September in die Bayrische Hauptstadt.

Webservice: Du betreibst einen kleinen Online-Shop für Handwerkskunst und versendest deine Waren auch an Kunden im benachbarten Italien und Slowenien.

Handwerkerin/Handwerker: Du wohnst an der steirisch-slowenischen Grenze. Dein Hausdach muss repariert werden, ein Bekannter empfiehlt dir einen Dachdecker aus der Gegend von Maribor. Dieser gibt ein günstiges Angebot ab, weshalb du ihm den Auftrag erteilst.

Aufgabe 3:

Eine Union der Demokratie

Lösungsvorschlag zur Printaufgabe:

In einem demokratischen Staat besteht das Prinzip der Gewaltenteilung. Dieses ist in Österreich im B-VG (Bundes-Verfassungsgesetz) verankert. Die Staatsgewalt teilt sich auf Legislative, Exekutive und Judikative auf, dadurch soll Machtmissbrauch verhindert werden.

Die Kopenhagener Kriterien gelten für die Aufnahme neuer Mitglieder in die Union. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Erfüllung dieser Kriterien. Die Staaten müssen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erfüllen, Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten garantieren und sich zur Marktwirtschaft bekennen. Beim Kriterium der Aufnahmefähigkeit geht es darum, ob die EU den Beitritt eines Staates verkraften kann.

Gegenwärtige Aufnahmewerber sind die Staaten des Westbalkans, z.B. Serbien und Montenegro.


Weiterführende Informationen zur Gewaltenteilung:

https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/223/Seite.320130.html

Arbeitsauftrag

Recherchiere weitere Aufnahmewerber und eventuelle Problemfelder, die erst bereinigt werden müssen.

Aufgabe 4:Bürgerinnen und Bürger haben Rechte

Lösungsvorschläge für die Arbeitsaufsträge:

1. Eine Petition ist eine Bittschrift (Eingabe oder ein Gesuch) an eine offizielle Stelle. In Österreich können Petitionen von Abgeordneten zum Nationalrat oder Bundesrat überreicht werden. Der Vorgang verläuft folgend: Bürgerinnen und Bürger können sich mit einem Anliegen an einen Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis wenden. Dieser kann die Petition im zuständigen Ausschuss einreichen oder eine Zuweisung zu einem Fachausschuss vorschlagen.

Eine Petition an das Europäische Parlament muss in den Zuständigkeitsbereich der EU fallen. Sie kann von allen Bürgerinnen und Bürgern eines Mitgliedslandes eingereicht werden und ist direkt an den Vorsitz des Petitionsausschusses des Parlaments in Brüssel zu richten. (Weiter kann sie auch von Bürgerinnern und Bürgern eines Drittstaates mit Wohnsitz in der EU oder von juristischen Personen oder Vereinigungen mit Sitz in einem Mitgliedstaat eingereicht werden.)

Weitere Informationen findest du auf folgender Seite:
http://www.europarl.europa.eu/austria/de/service/burgeranliegen/petition.html

Über Petitionen an das Parlament kannst du dich auf dem Petitionsportal informieren:
https://petiport.secure.europarl.europa.eu/petitions/de/home

2. Durch die Teilnahme an den Wahlen, einmal zum Europäischen Parlament, dann auf nationaler Ebene können die Bürgerinnen und Bürger am leichtesten Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen.


Weiterführende Aufgabe

Die Europäische Bürgerbeauftragte/Der Europäische Bürgerbeauftragte:

Wenn du dich von einer EU-Institution ungerecht behandelt fühlen, kannst du dich an die Europäische Bürgerbeauftragte/den Europäischen Bürgerbeauftragten wenden. Du hast außerdem ein Petitionsrecht, um als einzelne Bürgerin/einzelner Bürger eine Angelegenheit an das Europäische Parlament heranzutragen, von der du persönlich betroffen bist und für welche die Europäische Union die Zuständigkeit hat. Die Kommission muss sich mit einem Thema befassen, wenn es als Europäische Bürgerinitiative von zumindest einer Million Menschen in zumindest sieben Mitgliedstaaten unterzeichnet wurde.

Recherchiere, wer gegenwärtig das Amt der Europäischen Bürgerbeauftragten/des Europäischen Bürgerbeauftragten ausübt, und wie dessen Tätigkeitsbereich aussieht. Nenne drei Arten von Missständen, bei denen sie/er tätig wird.

Wer wählt die Bürgerbeauftragte/den Bürgerbeauftragten und wie lange dauert dessen Amtszeit?

Aufgabe 5:Eine Union für den Umwelt- und Klimaschutz

1. Recherchiere und erkläre den Begriff „Emissionshandelssystem“.

2. Recherchiere (mutmaßlich) aktuelle Auswirkungen des Klimawandels in Österreich. Welche Bereiche der Wirtschaft sind davon stark betroffen?

3. Der persönliche Beitrag: Der ökologische Fußabdruck kann für Einzelpersonen berechnet werden. Er gilt als Indikator, wie nachhaltig man lebt. Bestimme deinen ökologischen Fußabdruck und kommentiere das Ergebnis. Du kannsr dafür das 3B-Schema verwenden und von folgender Behauptung ausgehen (positiv oder negativ formuliert):

  • Jede Einzelne/Jeder Einzelne kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem er sich um einen nachhaltigeren Lebensstil bemüht.
  • Es ist sinnlos, sich um einen nachhaltigeren Lebensstil zu bemühen. Der Beitrag des Einzelnen ist zu gering und deshalb vernachlässigbar.

www.mein-fussabdruck.at

4. Schreibtraining für die sRDP:
Du hast den Artikel „Eine Union für den Umwelt- und Klimaschutz“ gelesen. Da dich das Thema beschäftigt, verfasse einen Leserbrief an eine Tageszeitung. Bearbeite dabei die folgenden Aufträge:

  • Fasse die geplanten Maßnahmen der EU zur Bekämpfung des Klimawandels kurz zusammen. (Siehe Arbeitsauftrag der Printausgabe.)
  • Erkläre deren Bedeutung im Hinblick auf die Eindämmung negativer Auswirkungen.
  • Nimm kritisch zum Thema Stellung und beschreibe individuelle Möglichkeiten, um zum Klimawandel beizutragen.

Länge: Zwischen 270 – 330 Wörtern. Denke an die formalen Kriterien der Textsorte.